Archivierung, Backups und Migration

Archivierung, Backups und Migration stehen heute im Fokus. Alle drei Bereiche betreffen den Umgang mit Daten und erfüllen jeweils eine zentrale Funktion. Doch worin unterscheiden sie sich, wie greifen sie ineinander, und warum sind sie für Unternehmen relevant?

Was ist Datenarchivierung?

Datenarchivierung, häufig auch als Enterprise Information Archiving (EIA) bezeichnet, beschreibt die langfristige Speicherung von Daten, die nicht mehr aktiv genutzt werden. Dazu werden diese aus produktiven Systemen in eine separate Archivierungsumgebung überführt.

Worin unterscheidet sich ein Archiv von einem Backup?

Archive und Backups verfolgen verwandte, jedoch unterschiedliche Ziele. Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • Aufbewahrungsdauer: Backups sind in erster Linie kurzfristige Sicherheitskopien aktiver Daten. Archive dienen der langfristigen Aufbewahrung nicht mehr aktiv benötigter Informationen.
  • Zugänglichkeit: Archive sind üblicherweise so strukturiert, dass gespeicherte Daten gezielt identifiziert, durchsucht und abgerufen werden können.
  • Organisation: Ein Backup bildet meist den Zustand eines Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Archive speichern relevante, aber nicht laufend benötigte Daten dagegen strukturiert und indexiert.
  • Zweck: Backups dienen der Wiederherstellung verlorener oder beschädigter Daten. Archive gewährleisten die langfristige Verfügbarkeit von Informationen, etwa für rechtliche, regulatorische oder interne Zwecke.

Archivierung, Backups und Migration – warum migrieren?

Neben technologischen Fortschritten bei Speichereffizienz und Produktivität wird die Archivierung zunehmend durch regulatorische Anforderungen geprägt. Legal Hold, eDiscovery, gesetzliche Aufbewahrungsfristen, das Recht auf Vergessenwerden und Datenschutzvorgaben schaffen ein komplexes und kontinuierlich wachsendes regulatorisches Umfeld.

Moderne Archivsysteme müssen Unternehmen daher ermöglichen, lokale und internationale Vorschriften effizient einzuhalten, beispielsweise durch automatisierte Aufbewahrung und Löschung von Dokumenten oder eine DSGVO konforme Datenspeicherung.

Bei Backups liegt der Schwerpunkt stärker auf der IT Sicherheit. Neue Bedrohungen erfordern kontinuierlich angepasste Schutzmechanismen. Als etablierter Standard gelten heute unter anderem die 3-2-1-Regel, drei Datenkopien auf zwei unterschiedlichen Speichermedien, davon eine offline, sowie Zero Trust Prinzipien für Authentifizierung und Zugriff.

Ältere Archiv und Backup Systeme verfügen häufig nicht über die notwendigen Funktionen, um aktuelle Anforderungen effizient zu erfüllen. Unternehmen tragen dadurch ein erhöhtes Risiko und belasten gleichzeitig ihre IT und Administrationsteams mit zusätzlichen Kosten und manuellem Aufwand.

Migration mit contentGATE

Aktuelle und leistungsfähige Archiv und Backup Lösungen sind daher von entscheidender Bedeutung. Für Unternehmen mit veralteten oder funktional eingeschränkten Systemen kann eine Migration jedoch eine erhebliche Herausforderung darstellen. Bereits getätigte Investitionen führen zudem häufig dazu, dass bestehende Altsysteme länger als sinnvoll weiterbetrieben werden.

Mit dem contentGATE Migrator unterstützt TECH-ARROW Unternehmen bei einer sicheren und strukturierten Migration. Mit über 20 Jahren Erfahrung, mehr als 700 Enterprise-Kunden und über einer Milliarde migrierter Dateien verfügen wir über umfassende Expertise für anspruchsvolle Migrationsprojekte.

Von der ersten Proof-of-Concept Phase bis zur abschließenden Verifizierung begleitet unser Team den gesamten Migrationsprozess, zuverlässig, effizient und professionell.

 

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by Matúš Koronthály

Bildquelle: Canva