Resilienz mit contentACCESS

In der vergangenen Woche haben wir uns mit den Unterschieden zwischen mehreren eng miteinander verbundenen Begriffen beschäftigt: Disaster Recovery, Wiederherstellung und Datenresilienz. Heute werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie Ihr Unternehmen mithilfe von contentACCESS seine operative Resilienz stärken kann.

Noch einmal zusammengefasst: Was bedeutet Resilienz?

Operative Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen Geschäftsbetrieb auch nach einem kritischen Ereignis möglichst uneingeschränkt fortzuführen. Dabei stehen weniger die langfristige Datenaufbewahrung oder die eigentliche Wiederherstellung im Mittelpunkt. Es wird vielmehr davon ausgegangen, dass diese Prozesse weiterhin wie vorgesehen ablaufen.

Die zentrale Frage lautet stattdessen: Wie sieht der Geschäftsbetrieb während des Wiederherstellungsprozesses aus?

Selbst wenn sich die Folgen eines kritischen Ereignisses vollständig beheben lassen, erfolgt die Wiederherstellung nicht augenblicklich. Der operative Betrieb muss zumindest in einem gewissen Umfang aufrechterhalten werden. Andernfalls entstehen weiterhin laufende Kosten, beispielsweise für Personal, Systemwartung und sonstige betriebliche Aufwendungen, obwohl das Unternehmen faktisch nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig ist.

Da diesen Kosten während eines Stillstands keine entsprechenden operativen Einnahmen gegenüberstehen, können die finanziellen Auswirkungen erheblich sein.

Operative Resilienz bezeichnet somit die Fähigkeit eines Unternehmens, das Tagesgeschäft möglichst regulär fortzuführen, während im Hintergrund Wiederherstellungsprozesse ausgeführt werden. Je nach Geschäftsmodell kann dies eine vergleichsweise einfache Aufgabe oder eine besonders komplexe Herausforderung darstellen.

Wie kann contentACCESS dabei unterstützen?

TECH-ARROWs contentACCESS bietet eine Reihe von Funktionen, die Unternehmen dabei helfen, ihre operative Handlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Eine der wichtigsten Funktionen ist der breit zugängliche, dezentrale Zugriff auf archivierte Dateien.

Vorausgesetzt, das Archiv ist intakt oder der Zugriff darauf wurde ebenso wie der Zugriff auf die Identitätssysteme wiederhergestellt, ermöglicht contentACCESS den Anwendern einen schreibgeschützten Zugriff auf ihre archivierten Dateien.

Dies kann insbesondere während der Wiederherstellung der regulären operativen Systeme von großem Nutzen sein. Eine vollständige Wiederherstellung benötigt Zeit, vor allem dann, wenn die wiederhergestellten Daten zusätzlich validiert werden, sobald sie erneut verfügbar sind. Bei größeren Unternehmen können dabei Datenmengen im Terabyte Bereich und Wiederherstellungszeiten von mehreren Tagen entstehen.

Indem Endanwender selbstständig auf den für sie relevanten Teil der archivierten Dateien zugreifen können, lässt sich ein gewisser Umfang des Tagesgeschäfts fortführen, ohne den Abschluss der vollständigen Wiederherstellung abwarten zu müssen.

Gleichzeitig ist es nicht erforderlich, dass Systemadministratoren jeden Zugriff einzeln genehmigen oder bestimmte Dateien auf Anfrage manuell exportieren. Dadurch werden IT-Ressourcen entlastet und wichtige Arbeitsabläufe können schneller wieder aufgenommen werden.

Parallel dazu kann contentACCESS selbstverständlich auch den eigentlichen Wiederherstellungsprozess unterstützen. Unsere Archivierungs und Backup Lösungen können einen wesentlichen Bestandteil Ihrer Disaster Recovery Strategie bilden und zugleich die Resilienz Ihres Unternehmens nachhaltig stärken.

Intelligenter archivieren – mit contentACCESS.

 

Ihre Daten in Ihren Händen – Mit TECH-ARROW

by Matúš Koronthály

Bildquelle: Canva